
Was für den Großteil der Bevölkerung schon in den eigenen vier Wänden selbstverständlich geworden ist, das gewinnt auch in Betrieben und Unternehmen immer mehr an Bedeutung: Strom- und Energiesparen.
Denn gerade hier können die Kosten deutlich gesenkt werden, wenn neben effizienten IT- und Beleuchtungsanlagen, auch die Mitarbeiter für das Sparpotential sensibilisiert werden. Es ist nämlich gar kein seltenes Bild, gerade in Bürokomplexen, das Rechner rund um die Uhr laufen, auch wenn der betreffende Mitarbeiter gerade in der Pause ist oder einen Außentermin hat. Auch ein Meeting oder eine Konferenz sind keine Gründe, warum der Rechner im Büro weiterlaufen muss, wenn man gar nicht anwesend ist. Das sind vielleicht auf den ersten Blick Kleinigkeiten, die sich aber schon bei vielen Mitarbeitern im Monat stattlich summieren können.
Veraltete Beleuchtungssysteme sind ein weiterer Kostenpunkt, der die Ausgabenseite stark belasten kann. Viele Beleuchtungen sind dazu noch gesundheitsschädlich, weil sie blenden oder nicht das richtige Licht abwerfen. Auch hier ist eine Kontrolle angeraten. Mittlerweile haben sich auch die Energieberater für den gewerblichen Bereich durchgesetzt und bieten ihre Dienste an. Hier ist das Einsparpotential groß und wer als Unternehmer rechnet, dem sollte daran gelegen sein, Kosten zu sparen. Ineffiziente Produktionsanlagen verbrauchen mehr Strom, als zunächst vermutet wird und auch veraltete Heizsysteme können ordentlich zu Buche schlagen. Noch dazu läuft in vielen Büros die Heizung im Winter auf Hochtouren und im Sommer ist die Klimaanlage ebenfalls permanent im Betrieb. Wie im privaten Haushalt, lohnt sich hier die Überlegung nach Erneuerungsmaßnahmen, wie zum Beispiel dem Austausch der Heizungsanlage oder neue Fenster mit hervorragenden Dämmeigenschaften.
Auch die Mitarbeiter sollten zu mehr Sparbewusstsein am Arbeitsplatz angehalten werden. Das gelingt aber nur mit entsprechenden Schulungen zum Thema Energieeinsparung am Arbeitsplatz, denn nur wer versteht, warum er sparen soll, der tut es auch. Zuhause wissen wir, warum wir sparen, auf der Arbeit macht man sich jedoch darüber eher keine Gedanken, das bezahlt ja alles die Firma.