
Photovoltaik Anlagen werden immer beliebter und viele Häuser sind damit schon ausgestattet. So werden die erneuerbaren Energien genutzt und es gibt noch einen Bonus, durch die Einspeisevergütung, wenn der gewonnene Strom in ein externes Stromnetz fließt. Wer eine solche Anlage in Auftrag gibt, der kann, je nach Anbieter, einen Anlagenpass erhalten.
Eine Pflicht ist dieser Pass nicht, er ist aber sinnvoll für den Besitzer, denn so lassen sich alle wichtigen Daten zur Planung, Installation, der Technik und den verwendeten Materialien nachvollziehen und belegen. Besonders bei Problemen mit der Anlage oder anderen Beanstandungen ist der Besitzer im Vorteil, wenn er einen Photovoltaik Anlagenpass vorzeigen kann. Auch für Fördermaßnahmen hat man so ein wichtiges Dokument in der Hand, um nachzuweisen, dass Richtlinien und Vorgaben eingehalten wurden. Entwickelt wurde der Pass von BSW-Solar (Verband der Solarfirmen) und ZVEH (Verband der Elektrohandwerker).
Der Anlagenpass ist ein mehrseitiges Formular mit einigen Anlagen, auf dem der Handwerker alle erforderlichen Eintragungen zur Anlage vornimmt und Arbeiten, wie auf einer Checkliste, abhakt. Weiterhin protokolliert er, dass die Anlage bei Übergabe voll funktionsfähig ist.
Um einen solchen Anlagenpass auszustellen, können sich entsprechende Betriebe auf der Seite www.photovoltaik-anlagenpass.de registrieren. Die Registrierung ist kostenpflichtig, allerdings sind in dieser Gebühr schon drei Pass-Formular-Sets enthalten. Weitere Sets können jederzeit nachgekauft werden. Der registrierte Betrieb kann nun seinen Kunden die Ausstellung des Photovoltaik-Anlagenpasses anbieten. Auf der Seite sind auch Betriebe zu finden, die bereits den Pass ausstellen.
Der Photovoltaik-Anlagenpass bietet dem Kunden mehr Sicherheit, eine hochwertige Anlage zu erhalten, da alles dokumentiert und abgenommen wird. Auch Solarversicherungen gehen schon teilweise mit günstigeren Prämien für Anlagenbesitzer mit Pass auf diese Innovation ein.