Erste Schritte, um energiesparend zu modernisieren

Altbauten werden nach wie vor gekauft, es muss nicht immer alles neu gebaut werden. Doch Modernisierung, auch im bereits bewohnten Altbau, sollte trotzdem ein Thema sein, denn sonst kann das Häuschen zu einem wahren Fass ohne Boden werden. Doch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen, gerade um Energie zu sparen, benötigen eine sorgfältige Planung und eine Übersicht.

Die erste Frage, die sich der Eigentümer stellen sollte, ist: „Was muss geändert werden, damit ich mein Geld nicht zum Fenster hinaus heize oder durch veraltete Leitungen Schäden an neuen Geräten anrichte?“ Fenster und Türen sind hier ein gutes Stichwort. Fenster sollten unbedingt ausgetauscht werden, wenn sie nur einfach verglast sind. Eine antike Haustür mag zwar schön anzusehen sein, aber auch sie lässt die Energie im puren Masse nach außen verschwinden. Neue Fenster und Türen nutzen wenig, wenn die Dämmung nicht ordnungsgemäß ist. Wichtige Stellen im Haus, wie Kellerdecken, Kellerwände und Dachbalken müssen dahingehend überprüft werden.

Veraltete Heizungsanlagen sind ein weiterer Punkt auf der Liste. Hier ist es sinnvoll, sich über alle am Markt verfügbaren Heizungssysteme zu informieren und eine Vorauswahl zu treffen. Dabei sollten erneuerbare Energien in die Überlegung einbezogen werden, da es hier auch zahlreiche Fördermittel gibt. Letztendlich entscheiden natürlich auch der persönliche Geschmack und die Vorliebe für eine Anlage, aber eine Energieberatung kann hier nicht schaden. Sie wird auch von vielen städtischen Energieversorgern angeboten. Für Kaminsysteme mit Feuer gelten weiterhin bestimmte baurechtliche Vorschriften, beim nachträglichen Einbau muss hier auch eine Genehmigung eingeholt werden. Außerdem müssen die baulichen Voraussetzungen gegeben sein, hier kann der Schornsteinfeger weiterhelfen.

Wer schon die Heizungsanlage erneuert, der sollte auch die Stromleitungen kontrollieren. Veraltete Leitungen von anno Dezibel, sind weder ausreichend sicher, noch können sie die Leistungen bringen, die ein modernes Leitungssystem bietet. Denn oftmals können Großgeräte nur einzeln betrieben werden, da der gleichzeitige Betrieb von mehreren Geräten zu einem Strom-Black-Out führt.