Energieeffizienzklassen als wichtiger Sparindikator

Haushaltsgroßgeräte, Fernseher und Lampen sind mit Energieeffizienzklassen versehen. Diese europaweit gültige Kennung ist als Etikett auf dem Gerät angebracht und gibt dem Verbraucher einen schnellen Überblick über den Energieverbrauch. Alle neuen Geräte und Lampen, die in den Handel kommen, müssen damit gekennzeichnet sein.

Die Klassifizierung erfolgt nach den Buchstaben A bis G und ist wie ein Ampelsystem zu verstehen. Von Grün für A bis Rot für G sieht der Verbraucher direkt, welches Gerät sparsam arbeitet und welches eher ein Stromfresser ist. Dabei steht A für die beste Energieeffizienzklasse, G hingegen beinhaltet einen schlechten Wert. Für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Spülmaschinen wurden die Effizienzklassen überarbeitet, so findet sich die farbige Skala nun von A+++ bis D. Das Pluszeichen vor dem A kennzeichnet eine nochmalige Einsparung von Energie um einen gewissen Prozentsatz. Auf dem Label-Etikett lässt sich auch der ermittelte Energieverbrauch des Gerätes ablesen.

Wer sich eine neue Waschmaschine oder ein anderes Haushaltsgerät kauft, der findet heute in erster Linie die Energieeffizienzklassen A+++, A++, A+ und A, bei Trocknern oder Spülmaschinen auch B. Grundsätzlich sicher fährt man immer mit der besten A-Klasse, alles andere ist eigentlich irrelevant. Wer Geräte besitzt, die älter als 10 Jahre sind, der sollte den Energieverbrauch überprüfen. Denn was damals einer A-Klassifizierung entsprochen hat, würde nach heutigem Stand der Technik nur noch G erhalten. Hier kann es sich wirklich lohnen, sich von dem alten Gerät zu trennen und dafür langfristig viel Geld zu sparen. Auch beim Kauf von gebrauchten Geräten ist eine Überlegung sinnvoll. Denn in den meisten Fällen ist es besser, einige Euros mehr in ein neues Gerät zu investieren und dauerhaft zu sparen, als nur den kurzen Spareffekt bei der Anschaffung zu genießen.