
Energiesparhäuser ist ein Begriff, der so viel sagend wie nichts sagend ist. Denn es gibt unterschiedliche Arten von Energiesparhäusern, die sich sowohl hinsichtlich der Bauweise als auch in der Energieeinsparung stark unterscheiden.
Ein Klimaschutzhaus ist so konstruiert, dass die CO2 Emissionen reduziert werden und es, durch seine Bauweise und die Energieversorgung, die Umwelt und das Klima nachhaltig schont. Holzhäuser mit Biodämmung, dreifach verglasten Fenstern und Energie-Dächern, die aus Photovoltaik-Elementen bestehen, erfüllen diese Anforderungen sehr gut. Werden dann auch noch Pelletheizung und Solaranlage kombiniert, dann steht der optimalen Energieeinsparung nichts mehr im Wege. Aber natürlich gibt es auch beim Klimaschutzhaus noch etliche Varianten.
Bei den Fertighäusern mit großem Energiesparpotential stehen Modelle, die mit Erdwärmepumpen, Fußbodenheizung und Kaminofen für Energie sorgen, hoch im Kurs. Auch hier werden die Außenwände nach bauökologischen Ansprüchen gedämmt und erfüllen so die Auflagen nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz. Wärmerückgewinnung ist ein großes Thema, das besonders bei der Be- und Entlüftung viel Berücksichtigung findet. Hier klügeln die Anbieter von Energiesparhäusern ständig innovative Konzepte und Heizsysteme aus.
Die so genannten Passivhäuser halten die Innentemperatur zu allen Jahreszeiten auf einem angenehmen Level und kommen dabei ohne konventionelles Heiz- oder Klimatisierungssystem aus. Sie nutzen sämtliche, abgegebene Energie aus der Umwelt und wandeln sie durch jegliche Art von Dämmung und Anlagen, die auf erneuerbarer Energie beruhen, in Wärme und Heizkraft um. An diese Passivhäuser werden besondere Anforderungen gestellt, was zum Beispiel die Außendämmung, die Fensterverglasung und die Wärmerückgewinnung betrifft.
Wichtig ist bei allen Energiesparhäusern, dass sie die Anforderungen der EnEV 2009 für Neubauten erfüllen. Wärme aus erneuerbaren Energie ist in jedem Fall Pflicht.