Hier eine kleine Beschreibung von kleinen und etwas größeren Dörfer in der schönen Eifel ! Weitere Beschreibungen folgen.
BORN-MOERSDORF
Am Ufer der Untersauer gelegen, in einer waldreichen und vom Obstanbau bestimmten Landschaft findet sich der Ort Born-Moersdorf. Er zählt knapp 600 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 150 Metern. Besuchern bietet er mit Wandern, Angeln und Radtouren vornehmlich sportlich orientierte Freizeitmöglichkeiten. BORN-MOERSDORF
BRACHTENDORF
Im Landkreis Cochem-Zell gelegen, befindet sich der kleine Ort Brachtendorf mit einer Fläche von 2,45 Quadratkilometern und 268 Einwohnern. BRACHTENDORF
BRANDSCHEID
Erste Siedlungsspuren weisen in Brandscheid auf die Römer hin. Den Namen hat der Ort durch die Brandrodung der Prümer Mönche. Erstmals erwähnt wird er im Jahre 1273. Brandscheid gehörte im Mittelalter zum Hof Alf, später folgten die Grafen von Luxemburg, das Kloster Prüm und 1576 das Kurfürstentum Trier. Pfarrei ist der Ort seit 1803. Im Krieg wurde er beinahe vollständig zerstört. Zu den Sehenswürdigkeiten des landwirtschaftlich geprägten Ortes gehört die spätgotische, zweischiffige Kirche. Mit dem Wintersportzentrum Schwarzer Mann und Wanderwegen spricht Brandscheid vor allem Urlauber an. Der Ort hat 349 Einwohner und eine Fläche von 16,62 Quadratkilometern. Politisch gehört er zur Verbandsgemeinde Prüm im Kreis Bitburg-Prüm. BRANDSCHEID
BRECHT
An der Prüm im Landkreis Bitburg-Prüm liegt die kleine Gemeinde Brecht, in deren Statistik 229 Einwohner und eine Fläche von 4,54 Quadratkilometern aufgeführt werden. Funde eines römischen Bauwerkes mit Festungsmauern sowie von Skelettgräbern lassen auf eine frühe Besiedlung schließen. Nachgewiesen werden kann die Siedlungstätigkeit für das Jahr 1266, in dem Ludwig und Jeanne von Chiney dem Probst von Verton, Alexandre, Einkünfte aus der Mühle von Brachiet zahlten. Als Villa Brecht wird der Ort erstmals 1341 urkundlich genannt, bis zur französischen Zeit gehörte Brecht zur luxemburgischen Grafschaft Vianden. Einen Besuch ist die Filialkirche St. Lucia wert. Der quadratische Chorraum stammt aus dem 16. Jahrhundert. Um ihn wurde das Kirchenschiff im 18. Jahrhundert errichtet. Historische Bauten und Wanderungen durch das Echterbachstal sind weitere Highlights, mit den Brecht aufwartet. BRECHT
BREITFELD
Am Rande der fränkischen Via Mansuerisca gelegen, weist Breitfeld eine Reihe von Funden und Siedlungsspuren aus der Römerzeit auf. Sehenswert in dem 160-Seelen-Ort ist vor allem die Kapelle im Ortsteil Wiesenbach. Breitfeld gehört zur Gemeinde St. Vith in Belgien und bietet vor allem Wanderern eine Reihe gut ausgebauter Wege BREITFELD
BRENK
Die Kapelle zum Heiligen Silvester und der Phonolithbruch, der auch zu Besichtigungen einlädt, sind die Besonderheiten in Brenk. Der Ort mit ländlichem Charme hat 180 Einwohner und gehört zur Verbandsgemeinde Burgbrohl im Kreis Ahrweiler. Die Gemarkungsfläche beträgt insgesamt 3,08 Quadratkilometer. BRENK
BRIMINGEN
1473 wird Brimingen erstmals urkundlich als Bremme genannt und gehörte zur luxemburgischen Herrschaft. Hügelgräber und römische Funde lassen allerdings auf eine weitaus frühere Besiedlung schließen. Im Jahr 1656 waren alle Häuser zerfallen, da bis auf einen Mann alle Bewohner an der Pest gestorben waren. Nach Outscheid und Bausert kam die Gemeinde Brimingen 1970 zur Verbandsgemeinde Bitburger Land. Alte Bauernhöfe im Ortskern und Wegekreuze im Gemarkungsbereich zählen zu den Sehenswürdigkeiten des kleinen Ortes. In der Statistik wird er mit 71 Einwohner und einer Fläche von 379 Hektar, die zum größten Teil landwirtschaftlich genutzt wird, geführt. BRIMINGEN
BROCKSCHEID
Der Höhenort an der Straße Daun-Wittlich ist vor allem für seine Glockengießerei und die Ruine der Geißenburg bekannt. Am 9. Juni 1161 wird Brockscheid zum ersten Mal in einer Urkunde von Papst Viktor IV. als Broxsceith erwähnt, in der er der Abtei Echternach die Verkündigung der Lehre Christi bestätigt. Es wird eine kleines Gebetshaus errichtet. 1804 kommen die beiden Orte Udler und Tettscheid zur Pfarrei Brockscheid, die in dieser Form noch heute besteht. Als Pfarrpatronin wird die Heilige Ursula verehrt, vorher waren es die Heiligen Drei Könige. Brockscheid hat 226 Einwohner auf einer Fläche von 2,05 Quadratkilometern, gehört zur Verbandsgemeinde Daun und hat ihren touristischen Schwerpunkt im Bereich der Erholung. BROCKSCHEID
"BROHL-LÜTZING
Brohl-Lützing gehört zur Verbandsgemeinde Bad Breising im Landkreis Ahrweiler, hat 645 Einwohner und eine Fläche von 5,04 Quadratkilometern. Entstanden ist er 1970 aus den Gemeinen Brohl und Niederlützingen. 1252 wird der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Güter in Brohl wurden dem Templerhof in Niederbreisig überlassen. Auf der ""Burg und Veste Brohl"" war seit dem 11. Jahrhundert ein heimisches Rittergeschlecht heimisch, das zu Beginn des 14. Jahrhundert in der männlichen Linie ausstarb. Als Herren folgten Pfalzgraf Rudolf, Herzog von Bayern, Pfalzgraf Ruprecht der Ältere und die Grafen von Rheineck. Von der Landgemeinde Breisig wurde Brohl 1746 getrennt und erhielt eine eigene Verwaltung. Sehenswert sind die Kirchen St. Johannes und St. Lambertus sowie die Schweppenburg. BROHL-LÜTZING"
Bruch
1138 wird ein Fridelo de Brucha in der Gründungsurkunde des Klosters Himmeroth und damit auch erstmals der Ort Bruch erwähnt. Er war bis 1334 eng mit der Geschichte derer von Bruch verbunden. Später war der Ort im Besitz von Dietrich von Dune. Vom Fluss Salm getrennt war das Gebiet bis ins 18. Jahrhundert Teil zweier Staaten, Luxemburg und der Kurtrier. Inzwischen gehört Bruch zur Verbandsgemeinde Wittlicher Land im Kreis Bernkastel-Wittlich, zählt 520 Einwohner und hat eine Fläche von 8,63 Quadratkilometern. Die Burg Bruch mit ihrer Kapelle und den beiden Türmen sowie die Pfarrkirche St. Rochus gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Bruch
Brücktal
Früher hieß Brücktal einfach nur Brück, der Name leitete sich von einer Brücke ab, die bei der Siedlung über den Nitzbach führte. In napoleonischer Zeit gehörte Brücktal zur Mairie Nürburg, vorher war es Erbe der Grafen von Are-Hochstaden. Das Wappen zeigt auf silbernem Grund eine blaue Wellenpfahldeichsel, darüber eine gezinnte, einbogige Brücke. Die Deichsel steht für den Nitzbach, Welcherather- und Winsenbach, die durch den Ort fließen. Die Brücke ist redendes Element für den Ortsnamen. Brücktal im Landkreis Daun hat 94 Einwohner und eine Fläche von 2,42 Quadratkilometern. Brücktal
"BRÜHL
650 werden erstmals Höfe im heutigen Stadtgebiet von Brühl erwähnt. Den Namen der Stadt selbst findet man 1180 in einer Urkunse von Erzbischof Philipp I. von Heinsberg. Brühl war beliebter Aufenthaltsort der Erzbischöfe und Kurfürsten. So verwundert es wenig, dass 185 durch Erzbischof Siegfried von Westerburg die Stadtrechte verliehen und dem Schöffenrat Selbstverwaltung und Rechtsprechung übertragen wurden. Landeshauptstadt von Kurköln wurde Brühl im Jahr 1469. 1530 wird der Ort nahezu völlig durch ein Feuer zerstört. Das Schoss Augustusburg, in dessen Räumen der Bundespräsident bis 1994 unter anderem Staatsgäste empfing, wurde 1725 erbaut. Der Braunkohletagebau begann 1876, jetzt sind die Abbauflächen als Naturerholungsgebiet Kottenforster Ville bekannt. Heute hat die Stadt 44000 Einwohner und eine Fläche von 36,12 Quadratkilometern. Mit dem Schloss Augustusburg, dem Phantasialand, den Pfarrkirchen Maria von Engeln und St. Margaretha, dem Jagschloss Falkenlust, dem Max-Ernst-Kabinett, dem Museum für Alltagsgeschichtet, dem Rathaus ""Altes Franziskanerkloster"", der Schallenburg, den Häusern zum Stern und zum Schwan sowie dem Zisterzienserinnenkloster Benden hat Brühl gleiche eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, und bietet auch für Aktivurlaubern eine Reihe von Möglichkeiten. BRÜHL"
Buchet
Die Königsbuche am Schneifelhöhenweg und der Tranchotstein zählen zu den Sehenswürdigkeiten in Buchet, dessen Name mit der Buche in Verbindung gebracht wird. Der Ort wird 1136 als Puveche erstmals urkundlich erwähnt. Das Bauern- und Bergwerkdorf liegt nahe dem Wintersportzentrum Schwarzer Mann und lädt jedes Jahr im August zur Kirmes. Buchet gehört zur Verbandsgemeinde Prüm. 290 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 13,32 Quadratkilometern. Buchet
Büchel
Anfänge menschlicher Kultur lassen sich bis in die Altsteinzeit auf dem Gebiet Büchels nachweisen. Der Ort selbst ist entstanden aus den Siedlungen Morschweiler und Georgsweiler. Er zählt heute 1100 Einwohner auf einer Fläche von 12,84 Quadratkilometern und gehört zur Verbandsgemeinde Ulmen im Kreis Cochem-Zell. Sehenswert sind die Windmühle, das Mauritiuskreuz, die alte Schmiede, das Kapellenkreuz, Josefs-, Botschwäwisch- und Lehmkauler Heiligenhäuschen sowie die Pfarrkirche St. Simon und Juda. Das Jagdbombergeschwader 33 ist seit 1956 in Büchel stationiert und stellt mit 2500 Angestellten einen nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Umgebung dar. Büchel
BÜDESHEIM
Die Kirche St. Peter und Paul aus dem 9. Jahrhundert sowie eine Reihe von Wegekreuzen gehören zu den Sehenswürdigkeiten in Büdesheim, das schon in der Jungsteinzeit als Siedlungsplatz, an dem Steingeräte hergestellt wurden, gedient hat. Während der Merowingerzeit im 5. Jahrhundert ist das heutige Dorf besiedelt worden. Die Prümer Abtei, der die Büdesheimer Güter 778 übertragen wurden, hatte ab dem 10. Jahrhundert einen eigenen Hof im Ort. Das vornehmlich von der Landwirtschaft, aber auch Gewerbe und Gastronomie bestimmte Büdesheim gehört seit 1970 zur Verbandsgemeinde Prüm, hat 650 Einwohner und einer Fläche von 13,54 Quadratkilometern, die vorwiegend bewaldet sind. BÜDESHEIM
BÜLLINGEN
Büllingen dürfte im Rahmen der Fränkischen Landnahme in der Zeit von 450 bis 600 nach Christus entstanden sein. Wichtige Eckdaten der Geschichte des Ortes sind die Gründung der Abteil Malmedy im Jahr 648. Im 8. Jahrhundert wird Büllingen einer der fränkischen Königshöfe. Urkundlich zum ersten Mal erwähnt wird der Ort 789/90 in einer Schenkungsurkunde der Abtei Echternach. Die Kirche in Büllingen wird 1130 erwähnt. Um 1200 ist Büllingen Luxemburger Hoheitsgebiet, später wechseln die Besitzer: Burgund, Habsburg, spanische und österreichische Niederlande. 1815 entsteht die Bürgermeisterei Büllingen, als Marktort gewinnt die Stadt im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Nahezu völlig zerstört wird sie im Rahmen der Ardennen-Offensive. Nach 1945 beginnt der Neuaufbau, 1977 fusionieren die Gemeinden Manderfeld, Büllingen und Rocherath zur Großgmeinde Büllingen. Sie ist heute die flächenmäßig größte deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien. Die Wirtschaft ist von Wald- und Forstwirtschaft, Sägereien und Möbelindustrie und dem Touriamus bestimmt. Im Wappen der Stadt mit 5300 Einwohnern finden sich das Trier Kreuz, der Luxemburger Löwe und der Schleiden-Jülicher Balken wieder. BÜLLINGEN
BÜTGENBACH
Bereits im neunten Jahrhundert wird Bütgenbach unter den Karolingern als Außenposten des Büllinger Hofes erwähnt. Urkundlich findet die erste Erwähnung in einem Verzeichnis von Abgaben an die Abtei Malmedy im Jahr 1130 statt. Das Gebiet um den Ort gehörte erst zum Grundbesitz der Grafen von Luxemburg, später dem Herzog von Limburg, die 1214 auch den Bau der Burg Bütgenbach veranlassen. 1300 bewilligt Walfram von Falkenburg die Gründung des Klosters Himmelpforte, an das heute noch der Flurname Grünkloster erinnert. 1503 erhält die Familie Rollhausen Hof und Burg von Bütgenbach. Sie wird 1689 von französischen Truppen zerstört, 1795 das gesamte Gebiet Bütgenbach von den Franzosen annektiert. Seit 1977 besteht die Gemeinde aus den Ortschaften Berg, Bütgenbach, Elsenborn, Küchelscheid, Leykaul, Nidrum und Weywertz. Bütgenbach ist eine deutschsprachige Gemeinde in der Provinz Lüttich, hat 5513 Einwohner und eine Fläche von 97,22 Quadratkilometern. Die Wirtschaft ist bestimmt durch den Tourismus sowie das militärische Übungsgelände Elsenborn, das bereits 1893 angelegt wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt der Stausee mit seinen vielen Möglichkeiten zum Wassersport. Er ist umgeben von einer Reihe Wanderpfade, die durch Täler und Wälder führen. Die wilden Narzissenwiesen entlang des Warchetals sind ebenfalls einen Besuch wert. Gleiches gilt für die Nationale Regatta zu Pfingsten, das Seefest mit Feuerwerk sowie den großen Weihnachtsmarkt von Bütgenbach. BÜTGENBACH
BULLAY
Mit einer in dieser Form einmaligen doppelstöckigen Brücke über die Mosel mit der Moselbahn oberhalb der Straße sowie dem mit dem Architekturpreis des Landes Rheinlnd Pfalz ausgezeichneten Umweltbahnhof verfügt Bullay über zwei außergewöhnliche Bauwerke. Der Ort wird 1150 zum ersten Mal als Buley infra Cell erwähnt, es gab allerdings auch eine römische Siedlung. Bergbaubetriebe bestanden von 1470 bis 1550, die Moselbahn wurde 1879 erbaut. Bestimmt ist der Ort durch den Toursmus - er hat Wasserskistrecken und einen Schiffsanleger für Bootstouristen - sowie seine Weinlagen Bullayer Brautrock, Graf-Beißel-Herrenberg und Sonneck. Er gehört zum Kreis Cochem-Zell, hat 1450 Einwohner und Fläche von 3,95 Quadratkilometern. BULLAY
BURBACH
1570 wird Burbach erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte während der Feudalzeit erst zur Abtei, später zum Oberamt Prüm. In den Sandsteinbrüchen der Gegend wurden bis in dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts Schleifsteine für die Feinstahlindustrie hergestellt. Die Wegekreuze, die sowohl im Ort als auch entlang der Wege zu finden sind, sind besonders sehenswert. Burbach, das schon in Jungsteinzeit als Siedlungsplatz diente, hat 630 Einwohner, eine Fläche von 16,88 Quadratkilometern und gehört zur Verbandsgemeinde Kyllburg im Landkreis Bitburg-Prüm. BURBACH
BURG (bei Neuerburg)BURG (bei Neuerburg) Burg bei Neuerburg ist mit nur 30 Einwohnern auf einer Fläche von 2,73 Kilometern eine der ganz kleinen Gemeinden im Landkreis Bitburg-Prüm, in dem früher Pesthäuser gestanden haben sollen. Keramik- und Münzfunde belegen eine Besiedlung aus dem zweiten Jahrhundert. 1136 wird der Ort zum ersten Mal erwähnt, als Borg. 1440 wird er Burghe genannt und gehörte zur Meierei Mettendorf. Einen Ausflug sind die Kapelle und die Kirmes im Oktober wert. Das Wanderwegenetz ermöglicht ausgedehnte Spaziergänge. BURG (bei Neuerburg)
BURG (bei Wittlich)BURG (bei Wittlich) 111,94 der Gesamtfläche von 361,83 Hektar entfällt in Burg bei Wittlich auf den Weinbau. Auf den Weinbergen werden Riesling und Müller-Thurgau angebaut. Burg gehört damit zu den reinen Weinbau- und Fremdenverkehrsorten und liegt in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach im Landkreis Bernkastel Wittlich. Der Ort hat 600 Einwohner. BURG (bei Wittlich)
BURG-NEULAND
Burg-Neuling liegt in der Provinz Lüttich und ist die südlichste Gemeinde der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. 3825 Einwohner leben auf einer Fläche von 110,19 Quadratkilometern, die an Deutschland und Luxemburg grenzen. Im 10. Jahrhundert entstand die Burg Reuland. Sie gehört heute zu den schönsten und größten Burgruinen der Ardennen. Erbaut wurde sie auf den Fundamenten eines römischen Kartells. Zerstört wurde sie 1759 durch die Franzosen. Neben der Ruine gehören die St. Stephanus-Kirche, das Europa-Denkmal, die Hubertuskapelle, die Kapelle der schmerzlichen Jungfrau und die Walrikus-Kirche zu den Sehenswürdigkeiten. Burg-Neuland hat etwa 3800 Einwohner und eine Fläche 110,19 Quadratkilometern. Der Ort teil sich in die Weiler Aldringen, Braunlauf, Burg-Reuland, Espeler, Grüfflingen, Maldingen, Thommen, Maspelt, Oudler, Weisten, Alster, Bracht, Diepert, Lascheid, Richtenberg, Weweler, Auel, Steffeshausen, Dürler, Lengeler, Malscheid, Ouren, Oberhausen, Stoubach, Koller und Weidig. BURG-NEULAND
BURGBROHL
Im 12. Jahrhundert entstand die Burg Brohl, die erst im Besitz der Familie Brule war, später den Herren von Braunsbach und bis 1836 den Bourscheid gehörte. Die Burg ist heute eine der touristischen Attraktionen. Sehenswert sind auch die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die St. Josefs-Säule, die Kaiserhalle als weltweit einzige Trassbetonhalle, das Amt- und Zehnthaus. In Weiler lohnt ein Besuch der Pfarrkirche St. Vitus, der Probsteikirchen Buchholz und St. Servatius. Wegekreuze und die Pfarrkirche St. Martin warten in Lützingen auf die Besucher. Der Ort lebt von der Mineralwasserindustrie sowie Handel und Gewerbe. Burgbrohl gehört zur Verbandsgemeinde Brohltal im Landkreis Ahrweiler, zählt 3323 Einwohner und verfügt über eine Fläche von 10,61 Quadratkilometern. BURGBROHL
"BURSCHEID
Landwirtschaft bestimmt den kleinen Ort Burscheid mit seinen 15 Einwohnern, die auf einer Fläche von 365 Hektar leben. Als ""molendium Bousheit"" wird er urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt und gehörte während der Feudalzeit zum Herzogtum Luxemburg. Wanderwege und die Kirmes im November laden in das Dorf der Verbandsgemeinde Neuerburg im Kreis Bitburg-Prüm. BURSCHEID"
COCHEM
Die Stadt Cochem wird 866 erstmals urkundlich erwähnt und ist vor allem durch den Weinbau und den Fremdenverkehr bekannt. Die Stadt zählt rund 5200 Einwohner auf einer Fläche von 21,21 Quadratkilometern und liegt auf einer Höhe von 329 Metern. Als Urlaubsort hat Cochem seinen Gästen einiges zu bieten. Dazu gehören die Moselanlangen, das Rathaus, die Moselpromenade, die Innenstadt, das Balduinstor, die Burg Cochem, die Brückenstraße, das schiefe Haus, die Pfarrkirche St. Martin, das Enderttor, das Zehnthaus und die Kirche in Cond, die Burgruine Winnerg und der Sehler Dom. Als Stadt an der Mosel ist Cochem ebenso für seine Weine bekannt. Ein Heimat- und Weinfest lädt jedes Jahr zum Probieren und Genießen. Des Weiteren gibt es Führungen und für sportlich aktive Gäste bieten sich zum Beispiel Wanderungen und Wassersport aller Art an. Cochem
CONSODORF
1700 Menschen leben in Consdorf, das in einer Höhe von 380 Metern über N.N. liegt. Die stark bewaldete Umgebung lädt zum Wandern und der Radweg Echternach-Luxemburg zu ausgedehnten Touren ein. Die Kirche aus dem 18. Jahrhundert ist eines der interessanten Ziele. CONSODORF
CROMBACHCROMBACH In Osbelgien liegt der traditionelle Marien-Wallfahrtsort Crombach, der zur Gemeinde St. Vith gehört. Die St. Cornelius-Kirche, die Rodter Buchen, die St. Thomas Kirche sowie die spätgotische Mutter-Gotteskirche gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Loipen um Tommerberg und Buchenberg laden in einer Höhe von 580 Metern auch zu sportlicher Betätigung. Cronbach hat 314 Einwohner. CROMBACH
Marmagen
liegt in der Nähe von Nettersheim-Zingsheim, die Durchfahrsstraße führt direkt zur Auffahrt A1 Trier/Köln Marmagen ist über 2000 Jahre alt.Marcus Vipsanius Agrippa +12 v. Chr., Schwiegersohn des Kaisers Augustus baute eine Römische Herrstraße von Lyon über Dyon,Metz,Trier und Marmagen direkt nach Köln !
Weyer Kakushöhle
Zwischen Mechernich Weyer und Kall-Tondorf liegt die Kakushöhle, diese wurde 1991 und 19913 durch die Kölner Anthropologische Gesellschaft erforscht. Siebern Kulturschichten übereinander erwiesen sich als Wohnstätten der Menschen wärend der Vorzeit, davon fallen 4 in die letzte Eiszeit. In dieser Zeit lebte der Mensch noch mit Höhlenbären, Mammut, Rhinozoros und Renntieren zusammen. Die Funde befinden sich heute im Museum für Vor- und Frühgeschichte zu Köln !
"DACKSCHEID
Das ""scheid"" im Namen von Dackscheid deutet darauf hin, dass der Ort während der Rodungen im 12. und 13. Jahrhundert gegründet wurde. Funde aus der Römerzeit - eine Römerstraße verband die Verkehrsknotenpunkte Gesotz und Oberlauch am Ortsrand von Dackscheid - verweisen auf schon frühere Siedlungstätigkeiten. Dackscheid gehörte bis 1794 zur Vielherrschaft Pronsfeld, später zum Wälderdepartement Kanton Arzfeld, der Bürgermeisterei Lünebach und zur Amtsbürgermeisterei Waxweiler. Seit der kommunalen Neuordnung ist der Ort ein Teil der Verbandsgemeinde Arzfeld im Kreis Bitburg-Prüm. Die Statistik weist für den Ort 160 Einwohner und eine Fläche von 5,09 Quadratkilometern auf einer Höhe von 480 bis 510 Metern über N.N. aus. DACKSCHEID Das ""scheid"" im Namen von Dackscheid deutet darauf hin, dass der Ort während der Rodungen im 12. und 13. Jahrhundert gegründet wurde. Funde aus der Römerzeit - eine Römerstraße verband die Verkehrsknotenpunkte Gesotz und Oberlauch am Ortsrand von Dackscheid - verweisen auf schon frühere Siedlungstätigkeiten. Dackscheid gehörte bis 1794 zur Vielherrschaft Pronsfeld, später zum Wälderdepartement Kanton Arzfeld, der Bürgermeisterei Lünebach und zur Amtsbürgermeisterei Waxweiler. Seit der kommunalen Neuordnung ist der Ort ein Teil der Verbandsgemeinde Arzfeld im Kreis Bitburg-Prüm. Die Statistik weist für den Ort 160 Einwohner und eine Fläche von 5,09 Quadratkilometern auf einer Höhe von 480 bis 510 Metern über N.N. aus."
DAHNEN
Als erster sicherer Beleg für eine Besiedlung - nach der Römerzeit - in Dahmen gilt der zwischen 1200 und 1300 errichtet Kirchturm. Bereit zu dieser Zeit muss der Ort recht groß gewesen sein, da er über eine Kirche mit Friedhof verfügte. Als Doyndens wird die Stadt zum ersten Mal in einem Beleg von 1331 erwähnt. Es handelt sich um die Urkunde des Turmstreits, da die Dahnener keine Zahlungen für den Kirchturm leisten wollten. Der Ortsname wandelte sich von Doynden zu Danen, später hieß er Dhanen und erst seit 1797 wird er Dahnen genannt. Der Ort gehörte erst zur Grafschaft, später zur Bürgermeisterei Dasburg und wurde im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört. Bekannt wurde Dahnen als Schilda der Eifel, die Streiche der Bürger sind in der Schulchronik erhalten. Der Ort hat 374 Einwohner und eine Fläche von 17,18 Quadratkilometern. An Sehenswürdigkeiten bietet er seine Pfarrkirche St. Servatius, das Naturdenkmal Königsley sowie das ehemalige Stockgut Reipisch. DAHNEN
DALEIDEN
900 Einwohner, eine Fläche von 15,59 Quadratkilometern und eine Höhe von 480 Metern über N.N. - das sagt die Statistik über Daleiden aus. Urkundlich wird der Ort in einem Güterverzeichnis des Klosters Prüm 1222 zum ersten Mal erwähnt. Überreste von Gebäuden und Münzen weisen auf eine frühere Besiedlung durch Kelten und Römer hin, auch die Bäche und Gewässer haben alle Namen keltischen und römischen Ursprungs. 1248 übertrug Graf Heinrich von Vianden dem Trinitarierorden das Patronatsrecht der Urpfarrei Daleiden. Der Orden wirkte bis 1790, auch während der Pestzeit, bei der von den 300 nur 13 Menschen überlebten. Politisch gehörte Daleiden das gesamte Mittelalter über zur Grafschaft Vianden. 1815, nach der französischen Zeit, zählt Daleiden zum Landkreis Prüm, heute ist es der Kreis Bitburg-Prüm. Zum im westlichen Islek gelegenen Ort gehören auch die Ortsteile Falkenauel, Bommert, Zingent und Feder. Die Gegend ist land- und forstwirtschaftlich geprägt, verfügt allerdings auch über Gewerbe- und Industrieansiedlungen. Daleiden gilt als Erholungsort, dessen Kirche mit ihrem Chorraum aus dem 17. Jahrhundert besonders sehenswert ist. Gleiches gilt für Willibrordiuskapelle und eine Orchideenausstellung. DALEIDEN
DAMFLOS
1600 entstand eine Eisenschmelze an der oberen Prims, wo sich auch eine kleine Siedlung bildete. Das heutige Damflos geht auf eine Köhlersiedlung um 1730 zurück. Heimindustrie wie das Schnitzen von Löffeln bestimmte das Leben in dem Waldhüttendorf, um die Armut zu mildern. Damflos liegt im Naturpark Saar-Hunsrück auf einer Höhe von 610 Metern über N.N., hat 740 Einwohner und eine Fläche von 531 Hektar, die Großteils bewaldet ist. Erwähnenswert sind die gute ausgebauten Wanderwege, der Waldspielplatz sowie die Spießbratenhütte mit Grillplatz. Das Wappen zeigt im rot-weiß geschachteten Schildhaupt, darunter gespalten von Blau und Gold vorne zwei schräg gekreuzte goldene Kochlöffel und hinten eine rote Wolfsangel. DAMFLOS
DANKERATH
Dankerath ist ein Straßendorf innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau und gehört zum Landkreis Ahrweiler. 120 Einwohner auf einer Fläche von 3,26 Quadratkilometern zählt der Ort in einer Höhe von 460 Metern. Erstmals erwähnt wird er in einer Urkunde aus dem Jahre 1276. In ihr wird ein Danckrath von Grebenstein erwähnt, zu dieser Zeit gehörte das Dorf zur Kurtrier. DANKERATH
DARSCHEID
Darscheid wird 1354 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war ein armes Heidedorf, in dem sich mit Stroh gedeckte Fachwerkhäuser um eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert scharten. Zu der Zeit gehörte den Grafen von Daun der Ort Darscheid, in dem auch schon die Kelten siedelten, wie die Hügelgräber im Lehwald belegen. 1420 folgen die späteren Grafen von Manderscheid. Die Menschen litten unter Frondienst, Leibeigenschaft und wirtschaftlicher Not. Bereits 1754 kam es zu ersten Auswanderungen nach Ungarn. Später, 1852, verließen die Menschen ihre Heimat in Richtung Nordamerika. Darscheid hat heute 854 Einwohner und eine Fläche von 5,8 Quadratkilometern. Der Ort bietet sich mit seinen drei Langlaufloipen für den Wintersport an, hat gut ausgebaute Wanderwege und Tennisplätze. Das Beckfest, die Mineralquelle und der Naturschutzlehrpfad Pafenheck sind ebenfalls einen Besuch wert. DARSCHEID
"DASBURG
Um 850 soll die Burg entstanden sein, sie ist damit eine der ältesten Burgen des Gebietes. Der Ort Dasburg selbst wird 1222 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Gegend wurde von König Pippin als Stiftung an die Abtei Prüm übergeben, die es als Lehen an den Grafen von Vianden übertrug. Burggrafen verwalteten das Gebiet um Dasburg, das erst Dasberg, dann Daisberg genannt wurde. Burg und Güter gingen 1794 in den Besitz der französischen Republik über. Marschall Nicolas-Charles Oudinot ließ das Schloss versteigern, allerdings nur unter der Bedingung, dass es ""geschleift"" werde. Es blieben nur Trümmer und die heute noch vorhandenen Burgreste über. Das Archiv wurde völlig zerstört. Dasburg gilt als Zentrum des Widerstandes gegen die Unterdrückung durch die Franzosen und wird im Zusammenhang mit dem Klöppelkrieg 1789 mehrmals erwähnt. Später fiel Dasburg zu Preußen und wurde Grenzort, wobei die Our als natürliche Grenze festgelegt wurde. Der Ort blühte auf, da viele Handwerker sich ansiedelten, auch eine Brauerei war vertreten. Im Zweiten Weltkrieg wurde Dasburg zu 80 Prozent zerstört. Heute hat Dasburg, das politisch zur Verbandsgemeinde Arzfeld im Kreis Bitburg-Prüm gehört, 292 Einwohner und ein Fläche von 4,78 Quadratkilometern. Der Ort in einer Höhe von 350 Metern über N.N. liegt im mittleren Ourtal und bietet als Fremdenverkehrsort neben der Burgruine auch die Pfarrkirche und die Marienkapelle als Sehenswürdigkeiten. DASBURG"
"DAUN
8474 Einwohner und eine Fläche von fast 49 Quadratkilometern hat die Stadt Daun mit ihren Ortsteilen Bowerath, Gemünden, Neunkirchen, Pützborn, Rengen, Steinborn, Waldkönigen und Weiersbach. Besiedelt war der Ort durch die Kelten bereits im siebten Jahrhundert vor Christus. Nach ihnen nutzten auch die Römer den befestigen Basaltberg in Daun als Wachstation. Die Burganlage der freien Herren von Daun entstand im 10. Jahrhundert. 1075 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung durch einen Bürgermeister Adalberto de Duna. Die Stadt- und Marktrechte erhielt der Ort 1346. Dabei wurde Daun gleichzeitig Standort eines Hochgerichts. 1712 erbaut der Trierer Kurfürst und Erzbischof Karl-Josef das Kurtrierische Amtshaus auf dem Burgberg. Es gehört ebenso zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes wie die Ruine der Burg Daun, das Eisenbahnviadukt, die katholische Pfarrei St. Nikolaus, das Vulkanmuseum, das Gemündener-, das Weinfelder- und das Schalkenmehrener-Maar. Daun verfügt über ein Kneipp- und Badehaus, ein Kurzentrum mit Hallenbad, eine Sommerrodelbahn, eine Reihe von Wanderwegen, den Segelflugplatz Senheld und das Naturfreibad am Gemündener Maar. Bekannt ist der Ort durch das alle zwei Jahre stattfindende Krimi-Festival ""Tatort Eifel"", zu dem Krimi-Autoren aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen. DAUN
DAUSFELD
Es wird davon ausgegangen, dass Pippin 721 den Ort Dausfeld gegründet hat, der ehemals zur Urpfarrei Rommerskirchen gehörte. 1330 wird Dausfeld selbständig. Aus alten Statistiken geht hervor, dass von 1570 bis 1802 sechs Höfe vorhanden waren. Im Zweiten Weltkrieg wird Dausfeld evakuiert und schwer zerstört. Seit 1971 gehört der Ort, der 550 Einwohner und eine Fläche von 200 Hektar hat, zur Stadt Prüm. Dausfeld selbst besteht aus drei Teilen: Alt-Dausfeld, Dausfelder Höhe und Dausfelder Mühle DAUSFELD
DAUWELSHAUSEN
Wegekreuze und alte gusseiserne Wegweiser, die Kirmes im Mai und das jährliche Rock-Festival sind die Attraktionen im kleinen Ort Dauwelshausen, dessen älteste erhaltene Häuser aus dem 17. Jahrhundert stammen. Er gehörte bis 1794 zur Herrschaft Vianden. Heute ist der Ort im Landkreis Bitburg-Prüm, hat 83 Einwohner und eine Fläche von etwa 2,05 Quadratkilometern. DAUWELSHAUSEN
DEDENBACH
Am 25. Juli 1309 wird Dedenbach erstmals in einer Urkunde des Gerhard Burggraf von der Landskron erwähnt. Damals noch Deidenbach genannt, ist der heutige Name erst 1996 entstanden. Zwischen Vinxtbachtal und Brohltal gelegen, bietet der Ort seinen Besuchern einige Sehenswürdigkeiten - das Schumacherkreuz von 1761, die Kapelle aus dem Jahr 1884, ein unter Naturschutz stehendes römisches Landgut sowie die Kohlstraße. Dedenbach hat 412 Einwohner und eine Fläche von 7,63 Quadratkilometern. Es gehört zur Verbandsgemeinde Brohltal im Kreis Ahrweiler. DEDENBACH
DEMERATH
Als Diemunderode wird Demenrath zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In dem Ort wurde beim Pflügen ein Brunnen mit einer Urne voller Münzen gefunden, in der Nähe Grabhügel aus der Zeit der Kelten und Römer. Demerath hat 339 Einwohner und eine Fläche von 10,51 Quadratkilometern. An Sehenswürdigen bietet der Ort im Landkreis Daun Wegkreuze, Heiligenhäuschen, das Dorfbackhaus, ein Mahnmal für abgestürzte Soldaten, Soldatengräber, den Sauerbrunnen, die Freiheitseiche und die alte Mühle, die 1499 zum ersten Mal erwähnt wird. Grillhütte und Wanderwege über 39 Kilometer Länge sind weitere Anlaufpunkte. Im Wappen finden sich unter anderem Schwert und Schlüssel, die auf die beiden Ortspatrone Peter und Paul verweisen, sowie ein Stein, der den Gerichtsstein symbolisieren soll. DEMERATH
DENSBORN
Densborn ist vor allem vom Fremdenverkehr bestimmt. Der Ort mit seinen 651 Einwohnern und einer Fläche von 14,46 Quadratkilometern gehört zur Verbandsgemeinde Gerolstein im Landkreis Daun. Die Ruine der Burg Densborn ist die Sehenswürdigkeit des Ortes, der 893 zum ersten Mal im Prümer Urbar genannt wird. Die Burg war eine Rechteckanlage, deren Ringmauer mit einem Rundturm samt der Grundmauer einiger Wohngebäude zum Teil noch erhalten ist. Sie wird 1290 erstmalig in einer Urkunde erwähnt. An Freizeitmöglichkeiten bietet Densborn im Tal der Kyll Fischen, Tennis und Wandern auf markierten Wegen. DENSBORN
DERNAU
Dernau ist unterteilt in so genannte Rotten: Baache, Harte, Kiere, Ortesse und Patnöcke. Der Ort hat 2044 Einwohner und eine Fläche von 5,72 Quadratkilometern. Hier ließen sich bereits die Römer nieder, was der Fund einer Anlage und Münzen aus dem vierten Jahrhundert beim Bau der Keller des Winzervereins 1884 beweist. Später folgten die Franken. Ruinen von zwei Wasserburgen mit Grabanlagen zeigen, dass Dernau auch im Mittelalter bevorzugter Wohnplatz war. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 893 im Prümer Urbar, in dem Dernau als Weinort aufgeführt ist und drei Fuder Wein abführen muss. Die Ruine des Klosters Marienthal sowie die Pfarrkirche aus dem Jahr 1763 gehören zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes, der jedes Jahr im September zum großen Winzerfest einlädt. Weinfreunde können regelmäßig auch an Weinseminaren teilnehmen. DERNAU
DETZERN
An den Weinlagen Maximiner Klosterlay und Detzerner Würzgarten wird in der Gemeinde Detzern Riesling, Müller Thurgau, Kerner, Weiß-, Grau - und Blauer Spätburgunder sowie Dornfelder angebaut. Detzern hat seinen Namen vom lateinischen decem gleich zehn, weil der Ort einem Meilenstein gemäß zehn römische Meilen moselabwärts von Trier liegt. Urkundlich wird der Ort zum ersten Mal 893 erwähnt. Die Weinbaugemeinde mit 540 Einwohnern und einer Fläche von 5,56 Quadratkilometern gehört zur Verbandsgemeinde Schweich im Kreis Trier-Saarburg. Das Rieslingfest, die Pfarrkirche St. Agritius, das Bürgerhaus, der Meilenstein im Ortszentrum sowie die Moselstaufstufe gehören zu den Attraktionen, mit denen Detzern aufwarten kann. DETZERN
DEUDESFELD
Sehenswert sind in Deudesfeld neben einem Bergahorn mit 350 Zentimetern Stammumfang, der Pfarrkriche St. Agritius und dem Maximinerhof gleich mehrere Linden, die 250 und mehr Jahre alt sind. Dazu gehören die Linde an der Schutzer Straße sowie Winterlinde und Sommerlinde am Ortseingang, die den Bildstock zu Ehren der Muttergottes umrahmen. Im Mittelalter standen dem Ort Grundgerichtsbarkeit, der Zehnte und weitere Abgaben zu. Historisch belegt ist, dass Ritter Ludwig von Dudensfell das Frauenkloster St. Thomas an der Kyll 1185 stiftete und dem Ort Deudesfeld schenkte. Die von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde verfügt über Möglichkeiten zum Wandern, Reiten, Tennis spielen, Minigolf und hat einen Wald-Trimmpfad. Sie zählt 391 Einwohner und hat eine Fläche von 8,03 Quadratkilometern. DEUDESFELD
DIEFENBACH
Umgeben von Wäldern und Wiesen, inmitten eines Bachtals, liegt der Ort Diefenbach etwa 200 Meter über N.N. Er hat 90 Einwohner, eine Fläche von 1,42 Quadratkilometern und ist Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Alfbachtal und zu den Höhen des Kondelwaldes sowie der südlichen Vulkaneifel. Diefenbach gehört zum Landkreis Bernkastel-Wittlich. DIEFENBACH
DIERFELD
Kleinste Gemeinde in Rheinland Pfalz ist Dierfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Zehn Einwohner hat das Dorf der Verbandsgemeinde Manderscheid. Die Fläche beträgt 1,54 Quadratkilometer. DIERFELD Kleinste Gemeinde in Rheinland Pfalz ist Dierfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Zehn Einwohner hat das Dorf der Verbandsgemeinde Manderscheid. Die Fläche beträgt 1,54 Quadratkilometer.
DIERSCHEID
160 Einwohner leben in Dierscheid auf einer Fläche von 242 Hektar, die zur Hälfte landwirtschaftlich genutzt wird. Römische Bauwerke, die im Fliegenwäldchen gefunden wurden, sind die ältesten Spuren von Siedlungstätigkeit im zur Verbandsgemeinde Wittlicher Land im Kreis Bernkastel-Wittlich gehörenden Ort. Als Derseit wird Dierscheid erstmalig zu Beginn des 13. Jahrhunderts in einem Güterverzeichnis der Trierer Abtei St. Maximin erwähnt. Rechte an dem Ort besaßen zudem die Abtei Echternach und das Kloster Tholei. Wegekreuze, der Kellerberg als mit 448 Metern höchste Erhebung der Südeifel, das Heimatmuseum und das Dorfarchiv in der Stellmacherwerkstatt aus dem Jahr 1900 sowie die die Laurentius-Kapelle zählen zu den Sehenswürdigkeiten. DIERSCHEID
DINGDORF
In Dingdorf wurden Funde aus der Jungsteinzeit gemacht. Weitere Spuren wie Reste von Fundamenten und Scherben weisen auf eine römische Siedlung hin. Das Dorf ist vermutlich während der fränkischen Eroberung entstanden. Im Besitz der Abtei Prüm befand sich Dingdorf um 800, später gehörte es in den Bereich der Trierer Kurfürsten. Gemeinsam mit Giesdorf, Heisdorf, Niederlauch, Winringen und der Schweißthaler Mühle bildete der Ort eine eigene Meierei, später ist er Bürgermeisterei. Heute gehört Dingdorf zur Verbandsgemeinde Prüm im Kreis Bitburg-Prüm, hat 100 Einwohner und eine Fläche von 3,81 Quadratkilometern. Der von Landwirtschaft geprägte Ort in einer Höhe von 400 Metern über N.N. hat eine Kapelle aus dem Jahr 1868, in der mehrere Steinplastiken zu finden sind, darunter eine aus 1600 stammende Kreuzigungsgruppe. DINGDORF
DITSCHEID
Der Besitz des Stiftes Carden zu Ditheset wird im Jahr 1186 zum ersten Mal erwähnt. Nach dem Ort Ditscheid benannte sich im Jahr 1347 auch ein adeliges Geschlecht. Die Güter des Grafen von Ditscheid, der Theispeter-Hof, der Terresgarten-Hof, der Lüsselzahlen-Hof und der Dennes-Hof, wurden von Frankreich eingezogen und 1811 versteigert. Die 1850 erbaute Kapelle ist der heiligen Apollonia geweiht. Ihr Attribut, eine Zange, findet sich im Wappen der Gemeinde ebenso wieder wie die Rauten aus dem Wappen der Grafen von Virneburg. Die Glocke aus dem Jahr 1693 sollte während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen werden. Glücklicherweise erhielt Ditscheid die Glocke unversehrt zurück. Der Ort im Landkreis Mayen-Koblenz hat heute 251 Einwohner und eine Fläche von 4,48 Quadratkilometern. In den Jahren 1902 bis 1904 wurden in Ditscheid Reste römischer Gebäude und Gefäße gefunden. DITSCHEID
DOCKENDORF
Funde aus römischer Zeit und einer mittelalterlichen Tumburg deuten auf eine frühe Besiedlung des Gebietes von Dockendorf. Der Ort geht vermutlich auf die fränkische Landnahme zurück und wird 1270 zum ersten Mal erwähnt. Dockendorf gehörte lange zur luxemburgischen Probstei Bitburg, später zum Landkreis Bitburg. Alte Bauernhäuser, die Waldkapelle, die Pfarrkirche und das alte Pfarrhaus mit vier Baustilen sowie Wegekreuze und das Naturschutzgebiet Keuper gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Kirchenpatron ist der Heilige Martin. Das Schwert im Wappen der Gemeinde erinnert daran. Der Ort in der Verbandsgemeinde Bitburg-Land im Landkreis Bitburg-Prüm hat 183 Einwohner und verfügt über eine Fläche von 5,82 Quadratkilometern, die zum großen Teil Wald und Landwirtschaft vorbehalten sind. DOCKENDORF
DOCKWEILER
Im Wappen der Gemeinde Dockweiler - unter rotem Schildhaupt, darin ein goldener Zickzackbalken, schräglinks von Silber und Rot geteilt, vorn ein schwarzes Rost, hinten eine doppelblättrige, goldene Rose mit roten Butzen - finden sich durch das Rot Hinweise auf den Kirchen- und Ortspatron St. Laurentius sowie mit den Rosen auf die Arenberger, zu deren Besitz Dockweiler früher zählte. Inzwischen gehört der Ort zum Verbandsgemeinde Daun, hat 643 Einwohner und eine Fläche von 6,05 Quadratkilometern. Dockendorf gilt als Fundstelle von Keramik, Waffen und anderen Grabbeigaben aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Sehenswert sind Kirche aus dem Jahr 1200, die als Naturdenkmäler geltenden, 200 Jahre alten Linden und Kastanien, der Sauerbrunnen und das Blocklavafeld. Es bietet sich eine Reihe von Wanderwegen an. Dockenfeld ist Sitz einer der bedeutendsten Speditionen des Bundeslandes, soll Standort der größten Tierkörperbeseitigungsanstalt in Rheinland-Pfalz werden und hat ein überregional bekanntes Sägewerk DOCKWEILER
DODENBURG
1231 wird Dodenburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war Teil der Herrschaft zu Bruch im Kurfürstentum Trier. Das Barockschloss der Reichsgrafen von Kesselstadt aus dem 18. Jahrhundert, das aus einer ehemaligen Burg entstand, ist die Sehenswürdigkeit in Dodenorf. Das Dorf gehört mit seinen 110 Einwohnern und der Fläche von 184 Hektar, die größtenteils landwirtschaftlich genutzt werden, zum Landkreis Bernkastel-Wittlich. Im Umland wurden Anzeichen einer Siedlung au römischer Zeit gefunden, darunter ein Trümmerfeld von einem Morgen Größe. Es wird vermutet, dass auch eine römische Villa vorhanden war DODENBURG
DOHM-LAMMERSDORF
Die Naturdenkmäler Beilstein, Blocklavafeld, Griesenheld, Ditschbachtal, die Burgmauer in Dohm sowie die Kapellen in Dohm und Lammersdorf gehören zu den Sehenswürdigkeiten in Dohm-Lammersdorf. Der Ort im Landkreis Daun hat 170 Einwohner und eine Fläche von 4,54 Quadratkilometern. Zur Zeit Preußens gehörten Dohm und Lammersdorf zur Bürgermeisterei Hillesheim. Vorher waren sie eine Unterherrschaft Luxemburgs und gehörte zur Herrschaft Densborn. Den Zehnten hatten sie an die Abtei Prüm zu entrichten. Während französischen Herrschaft bildeten die beiden Orte die Mairie Dohm. DOHM-LAMMERSDORF
DOHR
Maschinenbau und die Produktion von Vollholzmöbeln prägen die Wirtschaft in Dohr. Der Ort verfügt über eine Tennishalle, Tennisplätze und Kleinspielfelder. Dohr gehört zum Landkreis Cochem Zell, hat etwa 700 Einwohner und eine Fläche von 5,02 Quadratkilometern DOHR
DORSEL
Heinrich von Dorsel wird erstmals 1149 im Zusammenhang mit dem Ort Dorsel in einer Urkunde genannt. Im Besitz der Arenberger, den Burggrafen der Erzbischöfe von Köln, befand sich der Ort vom 13. bis hinein ins 18. Jahrhundert. Sie errichten ein Hüttenwerk, das vom 17. Jahrhundert bis 1870 in Betrieb war. Geprägt wird Dorsel von der Pfarrkirche St. Sebastian mit ihren romanischen Elementen, die ab dem Jahr 1200 erbaut wurde. Sehenswert in dem Ort mit 208 Einwohner und einer Fläche von 7.2 Quadratkilometern ist auch die Mühle. Dorsel gehört zum Landkreis Ahrweiler. DORSEL
DREES
Drees im Landkreis Daun hat 169 Einwohner. Die Gemeindefläche beträgt 4,11 Quadratkilometer. 1338 wurde Gerlach, Herr zu Isenburg, mit den Gütern zu Drese durch den Erzbischof von Trier, Balduin, belehnt. Er gab sie als Afterlehen an die Herren von Arras und Ulmen weiter. Bis 1794 war Drees Teil des kurkölnischen Amtes Nürburg, später des Amtes Kelberg im Kreis Adenau. Die Wappenbeschreibung des Ortes lautet: Durch Zinnenschnitt geteilt von Blau und Silber. Oben ein silberner Brunnen mit geteiltem Wasserstrahl. Unten ein rotes Antoniuskreuz mit zwei Pilgerglöckchen. Die Zinnenteilung verweist auf das Amt Nürburg, der Brunnen auf den Ortsnamen. Mit dem Kreuz und den Glöckchen wird der Patron des Ortes, der Heilige Antonius, symbolisiert. DREES
DREIS
In den Jahren von 1755 bis 1756 erbaute die Abtei von Echternach die Pfarrkirche von Dreis. Sie zeichnet auch für den Bau des Barockschlosses aus rotem Sandstein im 1774 verantwortlich. Die Gründe dafür sind, dass Dreis einst königliches Gut war und vom Bruder Karls des Großen, Karlemann, Ende des achten Jahrhunderts dem Kloster geschenkt wurde. 785 wird der Ort erstmals durch die Schenkung erwähnt. Auch während der Feudalzeit blieb der Ort im Besitz des Klosters, das einen Vogt einsetzte. Verlehnt wurde diese Vogtei an die Grafen von Manderscheid, die es an die Esch an der Salm unter verlehnten. Das Schloss, heute im Besitz des Grafen von Walderdorff, die Mineralquelle und die Pfarrkirche sind die Sehenswürdigkeiten von Dreis, das bereits in der Frühzeit besiedelt war, wie Grabhügel und eine vorgeschichtliche Fliehburg belegen. Der Ort hat 1384 Einwohner und eine Fläche von 11,26 Quadratkilometern. Er gehört zum Landkreis Bernkastel-Wittlich DREIS
DREIS-BRÜCK
Holzkunst in der Dreiser Mühler und der Weiher sind die Sehenswürdigkeiten des Ortes Dreis mit seinen 930 Einwohnern und einer Fläche von 18,18 Quadratkilometern. Zu den Freizeitangeboten gehören Wandern und Angeln. Eine Grillhütte steht auch bereit. Dietrich von Daun besaß im 14.Jahrhundert Güter in Dreis. Später fielen sie an die Herren von Blankenheim und die Grafen von Manderscheid. Deis gehörte zur Arenbergschen Herrschaft Kerpen, dann zur Bürgermeisterei Dockweiler. In dem Ort wurden am Südhang des Struthberges und bei Trockenlegungsarbeiten des Weihers Steinplattengräber mit verwitterten eisernen Gegenständen gefunden. Daraus ist zu schließen, dass der Ort schon in frühfränkischer Zeit besiedelt war. Die im Wappen von Deis dargestellten Rosen erinnern das Herzogtum von Arenberg. Die Brücke symbolisiert den Ortsnamen Brück und der Brunnen den von Dreis, was so viel heißt wie sprudelnde Quelle. DREIS-BRÜCK
DUDELDORF
Zwischen 771 und 814 wird Dudeldorf urkundlich zum ersten Mal als Dudlendorf bezeichnet. Die Dudeldorfer Mulde gilt als früher Siedlungsplatz, was steinzeitliche Funde und römische Bebauung belegen. Der Ort war Sitz einer Viandener Herrschaft und gewann dadurch an Bedeutung. Am 20. Dezember 1345 wurden durch König Johann von Böhmen als Luxemburger Graf die Stadtrechte verliehen. Erst 1856 verlor der Ort diesen Status. Seit 1970 gehört er zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land im Landkreis Bitburg-Prüm. An Sehenswürdigkeiten bietet Dudeldorf die beiden Stadttore aus dem 14. Jahrhundert, die Stadtmauer, die Burg Dudeldorf, den Johannisbrunnen, die Pfarrkirche St. Maria Königin, die Kirche St. Martin im Ortsteil Ordorf sowie weitere historische Bauten. Wirtschaftlich lebt Dudeldorf vom Fremdenverkehr, dem Handel sowie Gewerbetrieben. In der Freizeit bieten sich Tennis und Wandern an. Eine Grillhütte lädt zum Verweilen. Der Ort hat 1195 Einwohner, liegt in einer Höhe von 290 Metern und hat eine Fläche von 1103 Hektar. DUDELDORF
"DÜMPELFELD
Die Kapelle in Lückenbach aus dem Jahr 1758 und die ehemalige Pfarrkirche sind zwei der Sehenswürdigkeiten in Dümpeldfeld. Der Ort hat 720 Einwohner, eine Fläche von 11,86 Kilometern, teilt sich in die Ortsteile Dümpelfeld, Niederadenau sowie Lückenbach und gehört zum Landkreis Ahrweiler. Erwähnt wird Dümpelfeld zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters Maximin in Trier im Jahre 1153. Zu der Zeit hieß der Ort noch Dumplenvelt, später - 1251 - wird er als ""villa Dumpinvelt"" bezeichnet. Er gehörte während der Feudalzeit zur Grafschaft Nürburg. Der Anschluss an das Bahnnetz erfolgte 1888 DÜMPELFELD"
DÜNGENHEIM
Am 11. Juli 1097 wird Düngenheim zum ersten Mal in einer Urkunde als Dunechinga erwähnt. Bestätigt wird eine Schenkung des Trierer Erzbischofs Egilbert von Ortenburg an das Simeonsstift in Trier. Eine Kapelle des Ortes wird in einer Urkunde von 1190 aufgeführt. Düngenheim gehörte von 1294 bis 1795 zum kurtrierischen Amt Kaiseresch. In den Jahren 1816 und 1817 erreichte die große Auswanderungswelle dann aufgrund einer Hungersnot den Ort. Lange Zeit war Düngenheim, das heute zur Verbandsgemeinde Kaiseresch gehört, 1300 Einwohner und eine Fläche von 9,31 Quadratkilometern hat, für seinen Schieferabbau bekannt. DÜNGENHEIM
Düren
Bereits vor Christi Geburt lebten Kelten im Bereich Dürens und nannten die Ansiedlung Durum, was Burg heißt. Später folgten die Germanen, die von den Römern unter Julius Cäsar besiegt wurden. Der Ort war als Versorgungsraum für die Station Köln gedacht, zudem führten viele Verkehrswege an Durum vorbei. Die Römer blieben ungefähr 400 Jahre und nannten den Ort Villa Duria, der so bezeichnet erstmals 474 in den Metzer Annalen erwähnt wird. Im 5. Jahrhundert kamen die Franken nach Düren und machten aus dem keltischen Durum eine Königsburg, die sie Pfalz nannten. Karl der Große hielt sich oft dort auf, wodurch Märkte wie der Korn-, Vieh-, Holz-, Hühner- und Buttermarkt entstanden. Anfangs des 13. Jahrhunderts erhielt Düren die Stadtrechte verliehen. Die Stadtmauer wurde bereits seit 1200 errichtet, hatte zwölf Türme und fünf Tore. Im Krieg von Herzog Wilhelm IV. von Jülich gegen den deutschen Kaiser Karl V. wurde die Stadt 1542 belagert und ausgeplündert. Gleiches geschah während des Dreißigjährigen Krieges, in den die Stadt verwickelt war. Erneut schweren Schaden nahm die Stadt im Zweiten Weltkrieg. Wirtschaftlich war der Raum Düren vom 15. Jahrhundert an vom Metall- und Textilgewerbe geprägt, seit dem 17. Jahrhundert kam die Papiererzeugung hinzu. Sehenswürdigkeiten sind das Papiermuseum, das Leopold-Hoesch-Museum, das 1998 völlig renovierte Wasserschloss Burgau sowie der Burgauer Wald, die St. Herbertkirche und die Kirche Mariä-Heimsuchung. Mit einer Reithalle, Tennisplätzen, Segel- und Wassersportmöglichkeiten, Hallen- und Freibad sind auch verschiedenste Freizeitaktivitäten möglich. Düren, im Tal der Rur gelegen, besteht aus den Ortsteilen Altes Stadtgebiet, Arnoldsweiher, Berzbuir, Birgel, Birkesdorf, Derichsweiler, Echtz-Konzendorf, Gürzenich, Hoven, Lendersdorf, Krauthausen, Kufferarth, Mariaweiler, Merken und Niederau. Der Ort hat 92000 Einwohner, eine Fläche von 85 Qudratkilometern und gehört zum Kreis Düren. Düren
DUPPACH
Das Wappen des Dorfes Duppach ist durch einen Wellenschnitt von Gold über Blau geteilt, zeigt oben einen wachsenden, schwarzen, rotbewehrten Löwen und unten zwei silberne Hirschstangen, ein goldenes Kreuz einschließend. Mit dem Wellenschnitt werden die Bachläufe symbolisiert, der Orts- und Kirchenpatron von Duppach ist St. Hubertus, für den die Hirschstangen samt Kreuz stehen. Der Löwe erinnert an die Herren von Blankenheim, die das Dorf Duppach 1334 von der Inhaberin des Lehens, Mechthilde, der Witwe des Herrn Diedrich Rüßbsass von Schmittheim, kauften. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort bereits im Jahre 846 in der Aufschrift eines Erlasses von Kaiser Lothar. Heute gehört Duppach zur Verbandsgemeinde Gerolstein im Kreis Daun und ist von der Landwirtschaft geprägt. Er bietet, umgeben und Nadel- und Laubwäldern, eine Reihe von Wanderwegen und mit der Friedhofskapelle sowie dem Sauerbrunnen auch einige Sehenswürdigkeiten DUPPACH
Heimbach Hergarten
